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Einträge der 'Archiv 2008' Kategorie

Artikel aus Donaukurier 12.03.2009

Freitag 13. März 2009 von cbecker

TSV-Sportanlage bekommt neues Gesicht

Gaimersheim (DK) Die Sanierung der Xaver-Ernst-Sportanlage in Gaimersheim hat der Marktrat am Mittwochabend auf den Weg gebracht. Die Maßnahmen schlagen mit rund 470 000 Euro zu Buche. 
 
Bereits im vergangenen Sommer hatte sich das Gremium bei einer Ortsbesichtigung davon überzeugt, dass sich die TSV-Sportanlage, die auch von Schülern benutzt wird, in einem desolaten Zustand befindet.
Bei der jüngsten Marktratssitzung wurden umfangreiche Maßnahmen beschlossen. So wird die Aschenbahn ausgebessert, der bisherige Allwetterplatz ebenfalls saniert und dieser eventuell auf die Größe eines Kleinspielfelds gebracht. Außerdem werden die Flutlichtanlage und die Bande um den Sportplatz erneuert. Kostenpunkt: rund 220 000 Euro.
Der vor über 20 Jahren auf dem Sportgelände errichtete Hartplatz beziehungsweise Tennenplatz ist laut Bürgermeisterin Andrea Mickel ebenfalls in einem sehr schlechten Zustand und werde einem heute geforderten Allwetterplatz nicht mehr gerecht. Die Sanierungsplanung sieht vor, dass dieser in einen Kunstrasenplatz umgebaut werden soll. Dadurch könne er ganzjährig genutzt werden, und auch der Pflegeaufwand werde deutlich geringer. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 250 000 Euro.
Wie beim Bau der Ballsporthalle können bei diesem Projekt Fördermittel beantragt werden, für die jedoch ein Sportverein als Bauherr auftreten müsste, sagte Bürgermeisterin Mickel. Das Sportteam Kraiberg wie auch der TSV Gaimersheim hätten sich dazu bereit erklärt und bei der Gemeinde beworben.
Weil sich der Hartplatz auf der Xaver-Ernst-Sportanlage befindet, einigten sich die Markträte mehrheitlich darauf, den Platz dem TSV zum geplanten Umbau zu überlassen, Dem Sportverein wird auferlegt, einen Zuwendungsantrag beim BLSV einzureichen. Eine Finanzierungsvereinbarung beziehungsweise ein Überlassungsvertrag zwischen dem Markt Gaimersheim und dem TSV wird noch abgeschlossen. Die künftigen Nutzungszeiten sollen wie in der Ballsporthalle unter den drei Gaimersheimer Sportvereinen aufgeteilt werden. Ein Team von TSV-Funktionären arbeitet bereits an der Umsetzung der Sanierungs- und Umbaupläne des Tennenplatzes.
Neues auch zum Dorfladen in Lippertshofen: Laut Bürgermeister Andrea Mickel konnte die Marktgemeinde neben dem ehemaligen Raiffeisengebäude ein Grundstück erwerben, so dass jetzt mit einer Neuplanung gezielt auf die Bedürfnisse der Einwohner eingegangenen werden könne. Ein Vorentwurf liege bereits vor, wozu allerdings das alte Raiffeisengebäude abgerissen werden müsse. Die geschätzten Kosten für den Dorfladen lägen deutlich unter denen der ursprünglichen Sanierungsvariante. Einstimmig wurde die Sanierung des ehemaligen Raiffeisengebäudes verworfen sowie der Abriss des Gebäudes und eine Neuplanung des Dorfladens auf der Grundlage des Vorentwurfes beschlossen. Otto Hauf dankte der Marktgemeinde im Namen des Dorfladen-Teams für die “schnelle Reaktion”.

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Artikel aus Donaukurier 25.11.2008

Mittwoch 26. November 2008 von cbecker

Dorfladen: Bürger fordern Neubau

Lippertshofen (DK) Bei der Bürgerversammlung in Lippertshofen ging es auch um den dort geplanten Dorfladen. Bürger sprachen sich dafür aus, statt einer Sanierung des dafür vorgesehenen ehemaligen Raiffeisengebäudes wegen der ihrer Ansicht nach hohen Kosten einen Neubau ins Auge zu fassen. 
 
Bürgermeisterin Andrea Mickel verwies hier jedoch auf den “guten Bauzustand” des Raiffeisenstadels. Außerdem teilte sie mit, dass ein Architekt mit der Vorplanung zu Umbau und Sanierung des Gebäudes beauftragt worden sei, damit “dieses Objekt als Einkaufsmöglichkeit und zentraler Treffpunkt in Lippertshofen so schnell wie möglich realisiert werden kann”.

Angeregt wurde, am Lippertshofener Kindergarten wieder eine Lampe anzubringen, die wegen Vandalismus abgebaut worden war. Hinsichtlich der Elektroheizung im Kindergarten beziehungsweise im Dorftreff baten Versammlungsbesucher um Überprüfung, weil es besonders im Winter immer wieder passiere, dass “die Räume nicht warm werden”. Ebenso wurde angefragt, ob die Kosten für Strom und Heizung im Dorftreff nicht von der Gemeinde übernommen werden könnten, um die Vereine und Gruppierungen zu entlasten.
Wie bereits im Vorjahr waren bei der Bürgerversammlung wieder Klagen über die Busanbindung von Lippertshofen zu hören. Gerade für Gymnasiasten des neuen G 8 sei die Verbindung nach wie vor schlecht.
Bürger erkundigten sich über den Planungsstand von Hochwasserschutzmaßnahmen. Damit solle verhindert werden, dass Schmelz- und Regenwasser vom Reisberg kommend die Keller von Häusern in Lippertshofen überflutet. Bürgermeisterin Mickel informierte in diesem Zusammenhang, dass auf einem vom Markt erworbenen Grundstück bereits Probebohrungen zur Beschaffenheit des Untergrunds vorgenommen worden seien. “Hier wird auch die künftige Entwicklung von Lippertshofen-Nord mit eingeplant.”
Zu der bereits begonnenen Nordumgehung Gaimersheim erkundigte sich ein Bürger, ob der Erdhaufen vor dem “Brunnbuck” ein Lärmschutzwall werden soll. Dazu Andrea Mickel: “Hier handelt es sich nur um eine Humusablagerung im Zusammenhang mit dem Straßenneubau, wobei dieser Humus vom Landkreis Eichstätt käuflich erworben werden kann.”
Zum Schluss verwies die Rathauschefin auf Bürgerpflichten wie das Anleinen von Hunden im Gemeindegebiet und das Zurückschneiden von Sträuchern und Bäumen, die “in die Straßen hineinwachsen”. Außerdem bat sie um Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h in Wohngebieten.
Zunächst hatte Mickel unter anderem darüber informiert, dass Lippertshofen derzeit 1301 Einwohner hat. Im dortigen Friedhof seien derzeit 135 Grabstellen belegt.

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Artikel aus Donaukurier 11.09.2008

Freitag 12. September 2008 von cbecker

Zwölf neue Lehrlinge

Gaimersheim (ems) Zwölf Lehrlinge haben beim Gebrauchtwarenmarkt der Caritas in Gaimersheim ihre Ausbildung begonnen. “Derzeit werden insgesamt 31 Jugendliche ausgebildet”, erläuterte Caritasleiter Josef Heiß, als jetzt eine Delegation der FDP den Markt besuchte.
Der Vorsitzende der Friedrich-Naumann-Stiftung und Bundestagsabgeordnete Wolfgang Gerhardt, ehemals Bundesvorsitzender der FDP, zeigte sich zusammen mit dem Bezirksvorsitzenden der FDP Oberbayern, Daniel Volk, sowie den Eichstätter Landtags- und Bezirkstagskandidaten, Franz Kobinger aus Buxheim und Otto Hauf aus Gaimersheim, beeindruckt von diesem “Sozialkaufhaus” der Caritas.
Hier werden aus Sperrmüll und Altkleidern gebrauchsfertige Waren herstellt und günstig zum Kauf angeboten. Auch eine gut ausgestattete Bücherei befindet sich im Caritas-Gebrauchtwarenmarkt.

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Artikel aus Donaukurier 11.08.2008

Dienstag 12. August 2008 von cbecker

Dorfladen nimmt Form an

Lippertshofen (par) Der Arbeitskreis Dorfladen Lippertshofen hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die Gründung der “Dorfladen Lippertshofen e. G.” jetzt anzugehen. Auslöser waren die überaus positive Resonanz auf die Werbeaktion für die Anteilscheine und der fast einstimmige Beschluss des Gaimersheimer Marktgemeinderats, das ehemalige Raiffeisengebäude in Lippertshofen zu sanieren und Planer damit zu beauftragen. 
 
Über 180 Lippertshofener Haushalte haben mehr als 220 Anteile gezeichnet. Der Arbeitskreis sieht dadurch die notwendige Unterstützung durch die Bevölkerung als gegeben an. Außerdem hält er die Frage eines geeigneten Standortes und Gebäudes durch den Gemeinderatsbeschluss für weitgehend geklärt.
Obwohl die Sanierungs- und Umbauarbeiten noch geraume Zeit in Anspruch nehmen werden, soll die formelle Gründung der Dorfladen-Genossenschaft jetzt durchgeführt werden. Das Projekt Dorfladen erhält dadurch einen rechtlichen Rahmen. Die zu wählenden Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat sind dann offiziell dafür legitimiert, das Projekt nach außen zu vertreten. Daneben stehen sie als Ansprechpartner zur Verfügung.
Die Gründungsversammlung ist am 20. September geplant. Die Bevölkerung und insbesondere die bisherigen Zeichner von Anteilscheinen erhalten gesonderte Einladungen. Eine zeitgleiche Einzahlungsverpflichtung der Anteile ist mit der Gründung der Genossenschaft noch nicht verbunden. Diese wird voraussichtlich erst einige Monate vor Eröffnung des Dorfladens finanzielle Mittel benötigen.

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Artikel aus Donaukurier 01.08.2008

Samstag 2. August 2008 von cbecker

Ungleichbehandlung befürchtet

Gaimersheim (ems) Der Punkt “Gutscheinheft für Neubürger” sorgte in der jüngsten Sitzung des Gaimersheimer Marktgemeinderats nicht nur dafür, dass erstaunlich viele Besucher gekommen waren, sondern auch für eine rege Diskussion aller Fraktionen. 
 
Ihren Antrag hatten die Freien Wähler damit begründet, dass sich angeblich viele Neubürger nicht richtig in Gaimersheim begrüßt fühlten. Über das Einwohnermeldeamt sollten deshalb nach Ansicht der FW entsprechende Gutscheinhefte verteilt werden, die Einkaufs- und Rabattgutscheine einheimischer Geschäfte und Gastronomie enthalten sollen. Vorbild sei hier das im Fachhandel erhältliche Gutscheinbuch für Ingolstadt und Umgebung, das jährlich neu aufgelegt wird.
Einige CSU- und SPD-Gemeinderäte fanden, grundsätzlich seien solche Gutscheinhefte nicht schlecht – jedoch fragten sie kritisch: “Wo bleiben die restlichen Gaimersheimer Bürger? Und ab wann gilt man als Neubürger”
Markträtin Monika Raml (FW) möchte bei der Angelegenheit vor allem den Gewerbeverein Gaimersheim mit ins Boot nehmen und eine entsprechende Umfrage starten, wie sie sagte. Maria Knapp wie auch Alexander Heimisch (beide CSU) führten an, dass Gutscheine für die öffentlichen Einrichtungen Gaimersheims wie Museum oder Freizeitbad in einer Info-Broschüre für Neubürger enthalten sein könnten. Schließlich wurde das Thema bis nach den Sommerferien vertagt.
Hinsichtlich der Sanierung des ehemaligen Raiffeisengebäudes in Lippertshofen erfülle sich ein kleiner Traum für ihn, sagte der aus Lippertshofen kommende Marktrat Klaus Iberle. Er freue sich, wenn hier zusätzliche Räume für die Nutzung von Vereinen entstünden und im Umfeld des Gebäudes eine Art Dorfplatz mit Maibaum und Waaghäusl entstehe. Beabsichtigt ist, das Gebäude zu renovieren und teilweise umzubauen, so dass durch den Einbau einer Zwischendecke Vereinsräume im Obergeschoss und Räumlichkeiten im Erdgeschoss für einen Dorfladen entstehen. Allein die Kosten für die Hochbaumaßnahme mit Außenanlage werden auf 400 000 Euro geschätzt. Dabei übernimmt die Marktgemeinde laut Bürgermeisterin Andrea Mickel nicht die Kosten für Einbauten des geplanten Dorfladens. Mit einer Gegenstimme wurde die Verwaltung beauftragt, entsprechende Planungen aufzunehmen. Für den Betrieb des Lippertshofener Dorfladens haben laut Mickel bereits 190 Familien 218 Anteile im Wert von insgesamt rund 32 000 Euro gezeichnet.
Abgelehnt wurde eine Bauvoranfrage für eine Hundeschule zur Ausbildung von Welpen auf einem landwirtschaftlichen Grundstück im Außenbereich. Hier wurde auf den bestehenden Hundeverein verwiesen.
Zusätzlich zu den bereits im Januar 2008 beschlossenen zwei Beachvolleyballplätzen hatten Sportgruppierungen des TSV Gaimersheim eine größeres Spielfeld für Beachhandball und Beachsoccer westlich der Ballsporthalle beantragt, so dass sich die gesamte Fläche verdoppeln würde. Nach den Worten von Bürgermeisterin Mickel war eine Fläche von 35 mal 65 Meter vorgesehen. Mindestens 100 000 Euro verschlinge das Projekt, was eine Verdoppelung der ursprünglich geplanten Kosten bedeuten würde. Vor einer weiteren Entscheidung beschloss der Gemeinderat, ein Planungsbüro zu beauftragen, um detaillierte Vorgaben und Kostenschätzungen zu bekommen. Positiv beschieden wurde ein Antrag des TSV, unter anderem die im Rahmen ihrer 100-Jahr-Feier entstandenen Kosten für die Anmietung der Mehrzweckräume mit 50 Prozent zu bezuschussen.

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